Mehr als 2.000 Km

aus der Sahelzone von Mali nach Burkina Faso
und über Ghana
ins tropische Togo und nach Benin


Kinder in Afrika

sind wie überall:
frech und schüchtern


tierische Begegnungen

im Süden von Burkina Faso


Tour durch den tropischen Regenwald

in den Bergen von Ghana und Togo


aus dem tagebuch

08. Februar 2009
Nach fast einem Monat ohne Radeln geht’s morgen wieder los. Meine Fitness dürfte in den vergangenen Wochen gelitten haben. Aber egal. Die Pause tat mir gut und jetzt freue ich mich, wieder in den Sattel zu steigen. Abends Abschiedsessen mit Familie Löffel: Elke, Stefan und Mark (von rechts nach links)


18. Februar 2009
Erreiche Ouagadougou, die Hauptstadt von Burkina: fast 1.000 Km seit Bamako, meist Gegenwind, der Himmel eigentlich immer trüb. Richtig Spaß hat das nicht gemacht...


23. Februar 2009
Verlasse die asphaltierte Hauptstraße und radel im Grenzgebiet zu Ghana über eine unsägliche Piste durch die Savanne. Plötzlich rechts von mir eine Elefanten-Familie im „Spaziergang“ durch den Busch, keine 30 Meter von mir entfernt. So nah und in freier Natur diesen grandiosen Tieren zu begegnen ist schon etwas Besonderes – jetzt weiß ich wieder, warum ich mit dem Fahrrad unterwegs bin. Ja sicher, ein bisschen ging mir schon die Muffe, weil Elefanten bekanntlich auch nicht ganz ohne sind, zumal wenn sie wie in meinem Fall ein kleines Elefantenbaby bei sich haben. Trotzdem 2 Fotos gemacht. Dann schob die Elefantenmama die Ohren unmissverständlich nach vorne, ging zwei ihrer riesigen Schritte auf mich zu und ich flüsterte nur noch: „Sorry, ich hör ja schon auf. War nett euch kennen gelernt zu haben“... und dann machte ich ohne Hektik, aber auch ohne Umschweifen, dass ich wegkam.


Am Abend sehe ich Antilopen und noch mehr Elefanten – dieses Mal aber aus sicherer Entfernung, am gegenüberliegenden Ufer eines kleinen Sees, in dem nebenbei bemerkt auch ein Krokodil lautlos umhertreibt.


25. Februar 2009
Km 11.585 – überquere die Grenze nach Ghana, erreiche Bolgatanga und beschließe, zwei Ruhetage einzulegen.


28. Februar 2009
Verlasse schon wieder die hervorragend asphaltierte Straße Richtung Tamale bzw. Kumasi und biege bei Pigu nach Osten in die Wildnis ab. Warum einfach, wenn's auch schwer geht...
Entlang der Strecke einige kleine Ortschaften, in denen große Begeisterung ausbricht, wenn ich auftauche. Fast alle Orte verfügen über Brunnen, in denen ich meine Wasservorräte auffüllen kann.
Abends Wildcamp im Busch: ich koche mir Spaghetti und übertrage wie immer die Daten meines Fahrradcomputers in mein Tagebuch. Höchsttemperatur heute: 50 Grad.


01. März 2009
Plötzlich ist es März – wie schnell die Zeit vergeht...


04. März 2009
Bin im tropischen Regenwald gelandet. Innerhalb von nur zwei Tagen oder 250 Kilometern. Das ist selbst für Fahrradverhältnisse recht schnell. Ich konnte praktisch zugucken, wie es grüner wird. Dafür ist der Himmel stark bewölkt, es ist drückend und extrem schwül. Morgens bin ich schon nach 5 Kilometern schweißgebadet, abends dann Donnergrollen, ein tropischer Regenguss und ich bin pitschnass.


08. März 2009
Überquere in einem kleinen Bergdorf namens Kpadape die Grenze von Ghana nach Togo. Übernachte in Kpalimé. Bis Lomé sind es nur noch 120 Kilometer..


09. März 2009

Achtung Hefeweizen: ich komme – ich hab's geschafft – ich bin in Lomé!!!